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Symptomatologie

· Hyperinsulinämie, Insulinresistenz, gestörte Glukosetoleranz

Die Hyperinsulinämie spielt für die Genese einer FOHA eine bedeutende Rolle (Barbieri 1988 Kurzreferenz Literatur FOHAAbstract Langfassung Literatur FOHA; Geisthövel et al, 1994 Kurzreferenz Literatur FOHAAbstract Langfassung Literatur FOHA; Nestler et al, 1991 Kurzreferenz Literatur FOHAAbstract Langfassung Literatur FOHA ; Nestler et al, 1996 Kurzreferenz Literatur FOHAAbstract Langfassung Literatur FOHA). Andererseits kann sie Ausgangspunkt für die Entwiklung zum Non-insulin-dependent diabetes mellitus (NIDDM=Typ II Diabetes) sein, der seinerseits durch mikro- und makro-vaskuläre Schädigungen eine wichtige Komponente des Metabolischen Syndroms Metabolische Syndrom ist. Der Hyperinsulinämie bekommt daher insbesondere in der Kindheit, Adolsezenz und in der fortpflanzungsfähigen Phase der Frau eine duale Bedeutung zu Verbindungsbrücke .

Die Hyperinsulinämie kann primär im Rahmen einer genetisch bedingten pankreatischen Übersekretion Gendefekte bzw. Polymorphismen bei FOHA oder kompensatorisch-sekundär im Rahmen einer peripheren Insulinresistenz Ursachen: Hyperinsulinämie - Insulinresistenz hervorgerufen werden.

Bei Insulinresistenz kann die Glucohomöostase nur durch eine Erhöhung der zirkulierenden Insulinspiegel (Hyperinsulinämie) Störung des Glucose- und Insulin-Metabolismus gewährleistet werden, die entweder nüchtern und/oder nach Glucose-Belastung (oraler Glucosebelastungstest, OGTT) erhöht sind (Kissebah et al, 1982 Kurzreferenz Literatur FOHAAbstract Langfassung Literatur FOHA ; Buffington et al, 1991 Kurzreferenz Literatur FOHAAbstract Langfassung Literatur FOHA , Geisthövel et al, 1994 Kurzreferenz Literatur FOHAAbstract Langfassung Literatur FOHA ). Die Glucosewerte sind sowohl nüchtern als nach OGTT noch normal. Die Ursache für eine verminderte Kapazität des Insulins zur Glucohomöstase liegt meist in einer Insulinresistenz.

Bei der gestörten Glucosetoleranz sind die Glukosespiegel nüchtern noch im Normbereich, aber bereits nach Belastung om OGTT angestiegen (Buffington et al,1991Kurzreferenz Literatur FOHAAbstract Langfassung Literatur FOHA ), eine Befund, der auf eine zunehmende Insulinresistenz oder bereits auf eine beginnende Erschöpfung des pankreatischen b -Zell-Apparats hinweist. Die Insulinwerte sind noch erhöht oder bereits rückläufig.

· Non-insulin-dependent diabetes mellitus (NIDDM = Typ II-Diabetes)

 
Man nimmt an, daß die Entwicklung zum NIDDM stufenweise abläuft beginnend mit der Hpyerinsulinämie (Stufe I) im Rahmen einer Insulinresistenz gefolgt von der gestörten Glucostoleranz (Stufe II), die dann in den NIDDM (Stufe III) einmündet (Martin et al, 1992 Kurzreferenz Literatur FOHAAbstract Langfassung Literatur FOHA ) Entwicklung zum NIDDM Glukose- und Insulinwerte bei Hyperinsulinämie, gestörter Glucosetoleranz und NIDDM .
Die FOHA geht mit der Stufe I (Barbieri 1988 Kurzreferenz Literatur FOHAAbstract Langfassung Literatur FOHA ; Geisthövel et al, 1994 Kurzreferenz Literatur FOHAAbstract Langfassung Literatur FOHA ), evt. auch der Sufe II einher. Patientinnen der Stufen I und II sind meist noch jünger, im fortpflanzungsfähigen Alter und werden meist durch die Assoziation mit der FOHA mehr vom Gynäkologen erfaßt und betreut, während Pateintinnen der Stufe III im allgemeinen älter sind, sich meist schon in der Postmenopause (PMP) befinden und dann vom Hausarzt oder Internisten versorgt werden.
Die Stufe II der Hyperinsulinämie bedarf der besonderen Aufmerksamkeit, da die Insulinwerte sich bereits "normalisiert" haben könnten, aber bereits die Glukohomöostase nach Belastung nicht mehr bewerkstelligt wird.
Von besonderere Bedeutung ist, daß die Hyperinsulinämie per se (bei normaler Glucose Toleranz) als Determinante für das Linksherzvolumens (Sasson et al, 1993 Kurzreferenz Literatur FOHAAbstract Langfassung Literatur FOHA ) und bereits als Risikofaktor für die Entstehung der KHK eingestuft wird (Zavaroni et al, 1989 Kurzreferenz Literatur FOHAAbstract Langfassung Literatur FOHA , Modan et al, 1991 Kurzreferenz Literatur FOHAAbstract Langfassung Literatur FOHA ); darüberhinaus ist der Diabetes die einzige Erkrankung, die bei der Frau ein höheres kardiales Mortalitätsrisiko aufweist als beim Mann (Barrett-Connor et al, 1985 Kurzreferenz Literatur FOHA ; Hazzard, 1993 Kurzreferenz Literatur FOHA ).
Ein Anstieg der WHR geht mit einer Erhöung sowohl der Glukose- als auch der Insulinwerte im OGTT einher (Kissebah et al., 1982 Kurzreferenz Literatur FOHAAbstract Langfassung Literatur FOHA ) Korrelation: WHR, Glucose, Insulin . Insulin ist zusammen mit BMI und WHR ein zuverlässiger Prädiktor für die Entwicklung zum Metabolischen Syndrom Menopausalen Metabolischen Sydnrom (Liese et al, 1997 Kurzreferenz Literatur FOHAAbstract Langfassung Literatur FOHA ).
Als Suchparameter für das Vorliegen einer Hyperinsulinämie gelten BMI­ , WHR­ , Abdominale Zirkumferenz Viszerales Fettgewebe: endokrine und metabolische Parameter , Gesamttestosteron­ , freies Testosteron­ und SHBG¯ Ursachen: Hypo-SHBG-ämie. Eine Senkung des SHBG unter 10 nmol/l ist nahezu pathognomonisch !
Einige seltene Syndrome mit schwerer Insulinresistenz seltene Syndrome mit schwerer Insulinresistenz sind der Vollständigkeit halber aufgeführt: der Gynäkologe könnte wegen der Hyperrtrichiosis oder des Hirsutismus, der häufig dabei besteht, mit diesen Patientinnen in Berührung kommen (DeClue et al, 1991 Kurzreferenz Literatur FOHAAbstract Langfassung Literatur FOHA ).

· Hyper-, Dyslipidämie (Assman und Cullen,1995 Kurzreferenz Literatur FOHA )

Auch die Hyper-, Dyslipdämie ist im Rahmen der FOHA von Bedeutung (Wild et al, 1990 Kurzreferenz Literatur FOHAAbstract Langfassung Literatur FOHA , Conway et al, 1992 Kurzreferenz Literatur FOHA ; Geisthövel et al, 1994 Kurzreferenz Literatur FOHAAbstract Langfassung Literatur FOHA ; Talbott et al, 1995 Kurzreferenz Literatur FOHAAbstract Langfassung Literatur FOHA , Birdsall et al, 1987 Kurzreferenz Literatur FOHA, Talbott et al, 1998 Kurzreferenz Literatur FOHAAbstract Langfassung Literatur FOHA ; Martikainen et al, 1998 Kurzreferenz Literatur FOHAAbstract Langfassung Literatur FOHA ).
Man unterscheidet die:
  • primäre Hyper-, Dyslipidämie, die durch zahlreiche Gendefekte (Assmann und Cullen, 1995 Kurzreferenz Literatur FOHA ) entsteht, von der
  • sekundär erworbenen Hyper-, Dyslipidämie Ursachen: sekundäre Hyper-, Dyslipidämie
die in drei Therapiegruppen eingeteilt werden:
  • Hypercholesterinämie: Cholesterin >200 mg/d,
  • Hypertriglyceridämie: Triglyceride > 200 mg/dl,
  • gemischte Hyper-, Dyslipidämie;
  • diese ist in diesem Kontext meist i.S. der sog. "Lipid-Trias" charakterisiert:
  • Triglyceride > 200 mg/dl
  • High density lipoprotein (HDL) < 35 mg/dl
  • Low density lipoprotein (LDL)/HDL >5.
Die gemischte Hyper-, Dyslipidämie wird typischerweise bei Hyperandrogenämie (Wild et al, 1990 Kurzreferenz Literatur FOHAAbstract Langfassung Literatur FOHA , Conway et al, 1992 Kurzreferenz Literatur FOHA ; Geisthövel et al, 1994 Kurzreferenz Literatur FOHAAbstract Langfassung Literatur FOHA ; Talbott et al, 1995 Kurzreferenz Literatur FOHAAbstract Langfassung Literatur FOHA , Birdsall et al, 1987 Kurzreferenz Literatur FOHA , Talbott et al, 1998 Kurzreferenz Literatur FOHAAbstract Langfassung Literatur FOHA ; Martikainen et al, 1998 Kurzreferenz Literatur FOHAAbstract Langfassung Literatur FOHA ), Adipositas (Hubert et al, 1983 Kurzreferenz Literatur FOHA ) und Diabetes (Lerner and Kannel, 1985 Kurzreferenz Literatur FOHAAbstract Langfassung Literatur FOHA ; Laakso et al, 1993 Kurzreferenz Literatur FOHAAbstract Langfassung Literatur FOHA ; Goldschmid et al, 1994 Kurzreferenz Literatur FOHAAbstract Langfassung Literatur FOHA) vorgefunden, und sie wird mit einem hohen Risiko für die KHK (Kannel, 1987 Kurzreferenz Literatur FOHAAbstract Langfassung Literatur FOHA ) in Verbindung gesetzt Inzidenz: KHK - Triglyceride – HDL . HDL wird als protektiver Faktor gegen die KHK angesehen, indem eine inverse Korrelation von HDL bzw HDL, HDL2 und HDL3 mit der KHK beobachtet wurde (Gordon et al, 1977 Kurzreferenz Literatur FOHAAbstract Langfassung Literatur FOHA ; Buring et al, 1992 Kurzreferenz Literatur FOHAAbstract Langfassung Literatur FOHA ). Vor allem die Kombination von hohen Triglyceridkonzentrationen und niedrigen HDL-Werten wird als besonderes KHK-Risko eingestuft (Castelli, 1986 Kurzreferenz Literatur FOHAAbstract Langfassung Literatur FOHA ). Die übermäßige Bereitstellung von FFA aus viszeralem Fettgewebe ist dabei von besonderer Bedeutung Lipidkonzentrationen: Abhängigkeit vom viszeralen Fettgewebe .

Endogene und exogene Sexusalsteroide nehmen auf das zirkulatorische Lipoproteinprofil einen bedeutsamen Einfluß. Vor allem bei deutlicher Anhebung des LDL/HDL-Quotienten ist anamnestisch die Einnahme von anabol-androgenisierenden Steroide anabol-androgenisierenden Steroide auszuschließen (s.Rev. Bardin et al, 1991 Kurzreferenz Literatur FOHA ; Webb et al, 1984 Kurzreferenz Literatur FOHAAbstract Langfassung Literatur FOHA). Diese werden aus nicht-therapeutischen Zwecken für den Muskelaufbau von body-builders, aus kosmetischen (sexistischen) Gründen und zur Leistungssteigerung von Leistungssportler(n)innen eingenommen.

· Metabolisches Syndrom (MS) (=Syndrom X)

Es handelt sich um ein komplexes endokrin-metabolisches Dysfunktionscluster Metabolische Syndrom (s. Rev. Janka, 1996 Kurzreferenz Literatur FOHA , s.Rev. Standl, 1996 Kurzreferenz Literatur FOHA ; s.Rev. Hanefeld and Willms, 1996 Kurzreferenz Literatur FOHA ), das als Risikofaktor für:
  • NIDDM
  • Schlaganfall
  • KHK und koronaren Herztod gilt.
Trotz der Prädominanz der KHK bei Männern mittleren Alters sind kardiovaskuläre Erkrankungen die Haupttodesursache (28%) für Frauen, wenn auch der Beginn bei Frauen um ca. 10 Jahre später als bei Männern auftritt (s. Rev. Brochiers and Arwisdon, 1998 Kurzreferenz Literatur FOHAAbstract Langfassung Literatur FOHA , s.Rev. Lewis, 1998 Kurzreferenz Literatur FOHAAbstract Langfassung Literatur FOHA ). Deswegen sollten die Risikofaktoren, die sich im Zusammenhang mit Symptomen des MS ergeben, auch bei Frauen nicht unterschätzt werden. Metabolische Änderungen in der Postmenopause ähneln jenen des MS, so daß von einem Menopausalen Metabolischen Syndrom Menopausalen Metabolischen SydnromHyposomatotropismus (s.Rev. Spencer et al, 1997 Kurzreferenz Literatur FOHAAbstract Langfassung Literatur FOHA ) gesprochen wird.
Das MS findet hier Erwähnung, da es aller Wahrscheinlichkeit nach eine identische Subgruppe gibt, die sowohl die FOHA/PFO III°, als auch das MS umfaßt; es konnte auch gezeigt werden, daß Frauen mit FOHA/PFO III°-"PCOS" unter einem erhöhten Risiko für KHK stehen (Wild et al, 1990 Kurzreferenz Literatur FOHAAbstract Langfassung Literatur FOHA , Conway et al, 1992 Kurzreferenz Literatur FOHA ; Geisthövel et al, 1994 Kurzreferenz Literatur FOHAAbstract Langfassung Literatur FOHA ; Talbott et al, 1995 Kurzreferenz Literatur FOHAAbstract Langfassung Literatur FOHA , Birdsall et al, 1997 Kurzreferenz Literatur FOHA , Talbott et al, 1998 Kurzreferenz Literatur FOHAAbstract Langfassung Literatur FOHA ; Martikainen et al, 1998 Kurzreferenz Literatur FOHAAbstract Langfassung Literatur FOHA; Studie: Geisthövel et al, 1994 Studie: Geisthövel et al, 1994  ) . Ein deutlich gegenüber der Kontrollgruppe erhöhtes Risiko für die Entwicklung zum Myocardinfakt bei "PCOS"-Patientinnen wurde ermittelt (relatives Risiko von 7.4) (Dahlgren et al, 1992 Kurzreferenz Literatur FOHA). Von besonderer Bedeutung ist eine Studie von Birdsdall et al (1997 Kurzreferenz Literatur FOHA), die direkt mittels quantitativer Angiographie eine erhöhte Rate an Koronarerkankungen bei "PCOS"-Patientinnen vs. Kontrollgruppe nachgewiesen haben.

· FOHA/"PCOS" und Schwangerschaft

Kenntnisse über Zusammenhänge zwischen FOHA/"PCOS" und Schwangerschaft sind durchaus von Wichtigkeit. "PCOS"-Patientinnen scheinen eine erhöhtes Risiko für die Entwicklung zum Gestationsdiabetes (GD: gestörte Glucosetoleranz in Abhängigkeit von der Schwangerschaft) zu haben, wobei "PCOS"-Patientinnen, die einen GD zum Ende der Schwangerschaft entwickeln, bereits im 1.Trimenon eine erhöhte Insulin- und Glucose-Antwort im OGTT zeigten. (Paradisi et al, 1998 Kurzreferenz Literatur FOHAAbstract Langfassung Literatur FOHA ). Das erhöhte Risiko von "PCOS"-Patientinnen für den GD ist vergesellschaft mit Schwangerschafts-induzierter Hypertonie (SIH); diese Assoziation ist unabhängig vom BMI (Urman et al, 1997 Kurzreferenz Literatur FOHAAbstract Langfassung Literatur FOHA ). Umgekehrt ergab sich eine hohe Prävalenz von "PCOS" und assoziierten Störungen (erhöhtere WHR, Hyperandrogenämie, erhöhter LH/FSH-Quotient, Insulinresistenz, Dyslipidämie) bei Patientinnen mit durchgemachten GD (Anttila et al, 1998 Kurzreferenz Literatur FOHAAbstract Langfassung Literatur FOHA ; Holte et al, 1998 Kurzreferenz Literatur FOHAAbstract Langfassung Literatur FOHA ) und SIH (Holte et al, 1998 Kurzreferenz Literatur FOHAAbstract Langfassung Literatur FOHA ). Interessanterweise waren übergewichtige "PCOS"-Frauen häufig bei Geburt übergewichtig und stammten von Müttern ab, die während der Schwangerschaft übergewichtig gewichtig gewesen waren; bei schlanken "PCOS"-Patientinnen zeigte sich häufig eine Übertragung (Cresswell et al, 1997 Kurzreferenz Literatur FOHAAbstract Langfassung Literatur FOHA ). Im Gegensatz zu diesen Studien, die einen direkten Zusammenhang von "PCOS" und GD sowie SIH fanden, ergaben die Untersuchungen von Wortsman et al (1991 Kurzreferenz Literatur FOHAAbstract Langfassung Literatur FOHA ) keine direkte Abhängigkeit von "PCOS" und GD bzw. neonataler Macrosomie.

· FOHA/"PCOS" und Endometrium-Malignom

Immer wieder tauchen in der Literatur kasuistische Berichte über die Assoziation von Endometrium-Carcinom und "PCOS" bei Patientinnen unter 40 Jahren auf (z.B: Gregorini et al,1997 Kurzreferenz Literatur FOHAAbstract Langfassung Literatur FOHA ; Kung et al, 1997 Kurzreferenz Literatur FOHAAbstract Langfassung Literatur FOHA ; Salha et al, 1997 Kurzreferenz Literatur FOHA ). Dabei scheint weniger das Insulin (Troisi et al, 1997 Kurzreferenz Literatur FOHAAbstract Langfassung Literatur FOHA ), als vielmehr der ungebremste Hyperöstrogenismus durch die gesteigerte Aromatisierung im Fettgewebe Extraglanduläre AromatisierungSexualsteroid-Metabolismus: Fettgewebe und infolge der ckronischen Anovulation ( "unopposed" estrogens) die prädominante Rolle zu spielen (s. Rev. Gibson, 1995 Kurzreferenz Literatur FOHAAbstract Langfassung Literatur FOHA ; s. Rev. Bongain et al, 1998 Kurzreferenz Literatur FOHAAbstract Langfassung Literatur FOHA ; s.Rev. Pettigrew and Hamilton-Fairley, 1997 Kurzreferenz Literatur FOHAAbstract Langfassung Literatur FOHA). Das synchrone Auftreten von Endometrium-Carcinom und "PCOS" bei zwei Schwestern (Gregorini et al,1997 Kurzreferenz Literatur FOHAAbstract Langfassung Literatur FOHA ) weist auch auf eine genetische Komponente dieser Assoziation hin. Allerdings konnte in einer retrospektiven Studie ( Ho et al, 1997 Kurzreferenz Literatur FOHA ) an 116 Patientinnen mit endometrialer Hyperplasie zwar eine signifikante Korrelation von "PCOS" und cytologisches Atypie, nicht aber von "PCOS" und Endometrium-Carcinom gefunden werden. Jedoch muß bei der Bewertung solcher Studien immer wieder einschränkend auf den Bezug des undifferenzierten Sammelbegriffs "PCOS" hingewiesen werden.

· FOHA/"PCOS" und Mamma-Malignom

Epidemiologische Studie an postmenopausalen Frauen haben gezeigt, daß das Risiko für Brustkrebs bei hyperandrogenämischen Frauen mit verminderten SHBG-Spiegeln Ursachen: Hypo-SHBG-ämie und erhöhten Testosteron-Spiegeln ansteigt (Kaaks, 1996 Kurzreferenz Literatur FOHAAbstract Langfassung Literatur FOHA ), wobei die Vernetzung mit Hyperinuslinämie, Adipositas und ungünstigem Lebensstil eine erhebliche Rolle zu spielen scheint (s.Rev.Pettigrew and Hamilton-Fairley, 1997 Kurzreferenz Literatur FOHAAbstract Langfassung Literatur FOHA; s.Rev. Bongain et al, 1998 Kurzreferenz Literatur FOHAAbstract Langfassung Literatur FOHA). In einer großangelegten prospektiven Studie in Iowa (USA) von 1986-1992 (Andersen et al 1997 Kurzreferenz Literatur FOHAAbstract Langfassung Literatur FOHA ) an fast 35.000 carcinom-freien Frauen im Alter von 55 bis 69 Jahren wiesen 1.35% aller Frauen anamnestisch ein sog. "Stein.-Leventhal-Syndrom (SLS) (= sog."PCOS", = FOHA mit PFO IIIO) auf; im Laufe der Studie erkrankten 883 dieser Frauen, von denen 14 ein SLS zeigten, an Brustkrebs; es ergab sich aber, daß SLS per se nicht mit einem erhöhten Risiko für Brust-Carcinom vergesellschaftet war. Möglicherweise sind die assoziierten Komorbiditäten der FOHA wie z.B. Adipositas eine wichtigere Determinante für Brustkrebs als die FoHA selbst

 

 

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